Beteiligungsform

Geschlossene Immobilienfonds bieten die Sicherheit einer soliden Sachwertinvestition und stellen europaweit eine beliebte Finanzierungsform von großen Immobilienprojekten dar. AnlegerInnen wiederum bietet diese Form der Investition in reale Werte eine attraktive Kapitalanlage mit laufenden Erträgen.

In Deutschland werden seit 1996 jährlich fast 5 Milliarden Euro an Eigenmitteln im Bereich geschlossener Immobilienfonds investiert.

Im Gegensatz zu offenen Fonds und Immobilienaktiengesellschaften stehen sowohl die Investitionssumme als auch die zu erwerbenden Liegenschaften von vorneherein fest, ein entscheidender Vorteil für die Transparenz der Anlage.

Rentabilität und Steueroptimierung sind zwei wesentliche Aspekte dieser Form der Immobilieninvestition.

 

 

Die AnlegerInnen
beteiligen sich als Kommanditisten an der jeweiligen Fonds-KG. Als Mitgesellschafter des jeweiligen Fonds nehmen AnlegerInnen ihre Mitspracherechte im Rahmen der Gesellschafterversammlungen wahr.

Die Treuhand- und Anlegerbetreuungsgesellschaft übernimmt im Außenverhältnis die Kommanditeinlagen aller AnlegerInnen, sofern keine direkte Eintragung im Firmenbuch gewünscht ist. Weiters übt sie als Vertreterin der Anleger deren Rechte und Pflichten im Rahmen der Gesellschafterversammlung interessenskonform aus. Sie übernimmt damit eine wichtige Kontrollfunktion und bildet gleichzeitig die Schnittstelle in der Kommunikation zwischen Fondsgesellschaft und AnlegernInnen.

Die Fonds-KG ist die wirtschaftliche Eigentümerin der Immobilie. In ihren Verantwortungsbereich fallen die Immobilienverwaltung, das Handling der Mieten, die Instandhaltung der Objekte sowie die Bedienung der Fremdkapitalzinsen wie auch dessen Tilgung. Die Geschäftsführung und Vertretung der Fonds-KG erfolgt durch die Komplementärin als persönlich haftende Gesellschafterin der KG.

Die MieterInnen
Die Mietzahlungen stellen die Einnahmenseite des Fonds dar. Eine geschickte Objektzusammenstellung hinsichtlich der Restlaufzeiten der einzelnen Mietverträge, ist Voraussetzung für eine optimale Risikoabsicherung bei gleichzeitiger Wahrung der Chance, an positiven Marktentwicklungen zu partizipieren.

Die Bank
Rund 50% der Investitionssummen wird langfristig über eine Bank finanziert. Tilgung und Zinszahlungen erfolgen aus einem Teil der Mieterlöse aus der Immobilie. Ein bei Veräußerung der Immobilie eventuell noch bestehender Restbetrag wird aus dem Veräußerungserlös zurückgezahlt.

Signa Property Funds Holding AG als Initiator und Emittent ist für die Erstellung des Gesamtkonzeptes verantwortlich. Als Fondsinitiator und Emissionshaus ist Signa mit ihren Tochterunternehmen für die Auswahl und Akquisition attraktiver Immobilien wie auch für die Prospektierung und die finanzielle Strukturierung des jeweiligen Fonds-Produktes zuständig. Der Vertrieb von Signa-Fondsanteilen erfolgt über Partner aus dem Bank- und Versicherungswesen.

Die Immobilienverwaltungsgesellschaft ist für die administrative, finanzielle, kaufmännische und technische Betreuung der Immobilie vor Ort zuständig. Ihr kommt damit eine Schlüsselposition in dem Gesamtkonzept zu. Ein professionelles Immobilienmanagement, das auf Mieterwünsche schnell, flexibel und unbürokratisch eingeht, und die Nebenkosten der MieterInnen - und die des Fonds - durch straffes Kostenmanagement minimiert, trägt wesentlich zu einer langfristigen Mieterbindung und damit Absicherung der Einnahmenseite des Fonds bei.